Sonntag, Januar 03, 2010

Tag 30: Sonntag, den 03.01.2010

Schon früh ging es los mit dem Explorer Bus Link Ticket nach Katoomba in den Blue Mountains. Nach Wetterbericht sollte es nicht regnen und sonnig und bewölkt sein, das war aber eine Fehlannahme. Es war so neblig, dass man kaum 10m weit sehen konnte und so kalt, dass ich mir noch ein Fleecepulli kaufen musste, damit ich nicht friere. Meine Regenjacke hatte ich praktischerweise zu Hause gelassen, weil ich den Poncho mit hatte, der aber nicht gerade viel Wärme gespendet hätte. In Katoomba musste man dann zuerst mal das Ticket umtauschen in eine Map, die man immer dem Busfahrer des Explorer Busses zu zeigen hatte. Der Bus fährt stündlich um 9:45 a. m. am Bahnhof in die Blue Mountains an die ganzen Lookouts. Der Zug kam um 9:22 Uhr an, wäre also gerade noch rechtzeitig gewesen, um den sagenhaften blauen Dunst zu sehen, es war nur wie eben schon gesagt trist und trüb. So hab ich mich ins erste Café gesetzt und gefrühstückt. Da ich den ersten Bus verpasst hab, bin ich die ersten Stationen durch die Stadt gelaufen. Erst ab Station 6 hat mich der Bus dann eingeholt. An Station 10 bin ich schon wieder ausgestiegen und wollte eigentlich bis 12 laufen und mir die Sachen dort ansehen, nur gab es keinen guten Ausblick, weshalb ich mich auf den rainforest walk beschränkt hab. Die eigentliche Attraktion an dieser Stelle war die steilste Railway der Welt, die fast senkrecht nach unten ging. Zudem führte sie durch einen kleinen engen dunklen Tunnel, wodurch dann alle Asiaten angefangen haben zu schreien. Es gab dann noch 2 Karten, die ich mir gekauft hatte, da ich mich aber fatalerweise für den langen walk entschieden hab, kam ich nicht mehr zu dieser Stelle zurück, um die anderen Sehenswürdigkeiten oder die kleinen Walks zu machen.
Der etwa 2,5 km lange Weg ging auf und ab, über mehrere Treppen und auch endlich mal Dschungel, wie man ihn sich auch als Dschungel vorstellt.
Dabei konnte ich Tiere beobachten, die mir vor die Kamera gelaufen sind, wie auch Wässerfälle oder kleine Höhlen. Der Ausblick über das Tal wäre auch recht schön gewesen, wenn der Nebel nicht so dicht gewesen wäre, dass man etwas hätte sehen können. Irgendwann habe ich dann festgestellt, dass ich schon unter den 3 sistern bin und bald darauf begann auch schon der „härteste“ Aufstieg wieder auf das Cliff hoch, zu den 3 Schwestern. Da die Wege und Leitern meistens nur für eine Person gemacht waren, musste man sich oft arrangieren, denn trotz des miesen Wetters waren ziemlich viele Touristen unterwegs. Leider habe ich daher auch nur eine sista gesehen und das nur, weil der Weg ja direkt über eine Brücke in eine kleine Höhle in eine der 3 Schwestern hineinführt. Als ich später dann am Lookout am Echo Point stand, habe ich nicht so weit sehen können. Es war noch nicht mal ein atmosphärisch interessantes Bild der 3 Schwestern im Nebel möglich gewesen.
Ich bin dann wieder nach kurzem Bestaunen der Touristenmassen und einem Kakao an den nächsten Ausstiegspunkt des Explorer Busses gefahren und bin wieder auf einem schönen Walk vorbei am nächsten Wasserfall nach Leura gekommen. Dort bin ich nass und verpackt wie ich war, in das nächste Café rein gestiefelt und habe mir erst mal einen Café Latte und eine Torte mit Sahne und Eis gegönnt. Danach bin ich zum Bahnhof im Örtchen, der auch auf der Route liegt und musste dort 40 min. auf den Zug warten, der angeblich wegen einer Signalstörung Verspätung hatte.
In Sydney hatte ich dann abends noch einen Mordshunger und bin in die Star Bar. Die ist ganz nett eingerichtet, z. B. hängen da Autos und Postkutschen an den Wänden. Außerdem war natürlich der Preis für das Steak mit Chips für 9,95$ unschlagbar.

Labels: , , , , , , , , , , ,