Samstag, Januar 22, 2011

Motto des Tages



Einfach mal den Schnabel halten.
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Sonntag, Mai 30, 2010

Lieber ein saftiges Steak?





Demnächst in diesem Laden...

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Dienstag, Dezember 08, 2009

Gleicher Tag: 11:00 a.m. – 7:30 p.m. (in Sutherland)

In der angehenden Mittagshitze hab ich irgendwo in Sydney in der Sonne gestanden und zuerst den Navi versucht zu programmieren, der seit der Umstellung auf die andere Karte etwas störrisch geworden ist. Jedes Mal, wenn er ein WLAN schnüffelt, will er unbedingt die Verbindung wechseln. Ich hab dann in kleinen Straßen erst einmal das links Abbiegen geübt bzw. hatte irgendwie den Navi falsch programmiert, so dass ich schließlich wieder am gleichen Punkt rauskam, wo ich losgefahren war. Aber beim 2. Versuch bin ich cool und schnell aus der Stadt heraus geleitet worden. Eingestellt hatte ich den niedlichen kleinen Ort Bundeena im Royal National Park. Bis ich dort ankam, hatte ich schätzungsweise 3l Wasser verloren, trotz Klimaanlage. Nachdem ich so souverän aus der Stadt herausgefahren bin und mir schon Sprüche über Linksfahrer ausgedacht hatte, bin ich glatt im Park nach einer kurzen Pause an der Tourist Information auf einer kleinen, einsamen Straße bei Audley nach dem rechts abbiegen rechts geblieben – bis mir ein Bus entgegenkam, der etwas aufgeregt hupte! Will nicht wissen, wie oft ich schon die Scheibenwischer hab laufen lassen, obwohl ich nur blinken wollte! JA, die sind rechts vom Lenkrad, nicht links. Alles ist andersrum hier.

Na jedenfalls bin ich in Bundeena dann auch gleich fündig geworden, was die Unterkunft betrifft. Direkt am Strand von Port Hacking gelegen lässt es sich gut lodgen. Es hat sich herausgestellt, dass die Vermieterin vom Bed&Breakfast auch Deutsche ist oder war. Sie hat mir dann gleich einen schönen Walk durch den Busch gezeigt, der auch später an der Küste entlang führt und an einsamen Badebuchten, die zum Nacktbaden genutzt werden, wie ich von den Felsen oben sehen konnte.

Bin ganz stolz, dass ich die „Engravings der Aborigines“ in einem Felsen über der Küste gefunden hab, da die Hinweisschilder entfernt wurden, da die Parkwächter anscheinend nicht wollen, dass so viele Touristen dorthin gehen, weil die nur Unsinn anstellen. So hat jemand ein Känguru in den Stein dazu gecarvt. Nur günstig würde ich das hier nicht gerade nennen, aber für Whirlpool, Abendessen und direkten Blick und Zugang zum Strand lässt man sich das ja gefallen. Vorhin hab ich doch in einem Anflug von Übermut mal das Meer hier ausprobieren wollen, bin aber nur bis zu den Knien gekommen. Wenn draußen Wüstentemperaturen herrschen und man dann in arktisches Wasser soll, verlässt einen der Mut.

Jetzt bin ich gerade am überlegen, wo ich morgen stoppe.

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Montag, Dezember 07, 2009

Tag 2: 06.12.2009

Auf dem Weg nach Sydney lief der Rest von Fifty dead man walking, moon, „a bunch of amateurs“ und „Lov’n’Dancing“ mit der hinreißenden Amy Smart. Gerade haben wir nach ein paar Turbulenzen den Äquator überflogen. Ich höre den Musikchannel während in Deutschland gerade 5:30 Uhr ist. Was neu ist: man kann jetzt auch seine eigene Musik mitbringen (USB-Anschluss auch für Gadgets) und hat sowohl einen Stromanschluss für das Netbook im Sitz vor einem, als auch eine LAN-Connection.

„A bunch of amateurs“ handelt von einem abgehalfterten Schauspieler, meisterhaft gespielt von Burt Reynolds. Ausgerechnet ein Engagement in Stratford St. John soll der Karriere mit der Aufführung von „King Lear“ neuen Schub verleihen. Bis auf die Marginalität, dass es vom Agent mit Stratford upon Avon verwechselt wurde und sich der Star nun mit Provinzschauspielern herumschlagen muss.

Obwohl mir ja Amy Smart unheimlich gut gefällt (siehe Crank2) würde ich von Lov’n’Dance abraten. Zu durchsichtig, zu auf Tanzschule getrimmt, die Story ist wie vorgegeben, bietet keine Überraschungen und wird wie auf Schienen abgespult. Ist nur immer eine große Freude Amy zu sehen.

Gerade habe ich die Uhr auf Sydneyzeit umgestellt. 15 Uhr 31. Jetzt muss ich auch langsam mal eine Mütze Schlaf nehmen.

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Tag 1:05.12.09

Ich habe gerade im Flugzeug nach Dubai „Into the storm“, „The ugly truth“ und viel von „fifty dead man walking“ gesehen.

Von den Dreien, die natürlich nicht zu vergleichen sind, hat mir trotz seichtem Inhalt „The ugly truth“ mit Katherine Heigl am besten gefallen. An der Stelle musste ich abbrechen zu schreiben, da gerade Boarding in Dubai war. Leider hatte ich einen defekten Kopfhörer, was es noch schwerer machte, den ohnehin schwer zu verstehenden Winston Churchhill (wegen Extremnuscheling) zu verstehen. Der Film war erstaunlich sachlich und hat mit Kriegsszenen sehr gespart. Er war trotzdem überzeugend, obwohl das Thema an sich nun nicht so viel Überraschungspotenzial hat. War gut, dass ich den Film auf Engllsch gesehen habe, da man so das Echtheitsgefühl durch die Reden und die Szenen im Unterhaus nochmals steigern konnte.

„The ugly truth“ kam da als Abwechselung nach der schweren Kost gerade recht. Der Film war ganz lustig, aber ich hatte mir mehr erwartet, da D (Serien- und Filmkennerin) ihn über die Maßen gelobt hat. Für Nii wär das wahrscheinlich nichts, da es sich um eine doch eher typische amerikanische Liebesgeschichte handelt.

Im Kontrastprogramm ging es weiter mit „fifty dead man walking“, welcher vor dem Hintergrund des Konflikts in Nordirland spielt. Der Titel spielt auf die stillen Helden dieses Krieges an, die offiziell als tot gelten, aber aus Sicherheitsgründen unter anderem Namen woanders und getrennt von ihren Familien leben. Der Film zeigt, welche Schicksale dieser Krieg hervorgebracht hat.

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