Kino: the american
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Auf dem Weg nach Sydney lief der Rest von Fifty dead man walking, moon, „a bunch of amateurs“ und „Lov’n’Dancing“ mit der hinreißenden Amy Smart. Gerade haben wir nach ein paar Turbulenzen den Äquator überflogen. Ich höre den Musikchannel während in Deutschland gerade 5:30 Uhr ist. Was neu ist: man kann jetzt auch seine eigene Musik mitbringen (USB-Anschluss auch für Gadgets) und hat sowohl einen Stromanschluss für das Netbook im Sitz vor einem, als auch eine LAN-Connection.
„A bunch of amateurs“ handelt von einem abgehalfterten Schauspieler, meisterhaft gespielt von Burt Reynolds. Ausgerechnet ein Engagement in Stratford St. John soll der Karriere mit der Aufführung von „King Lear“ neuen Schub verleihen. Bis auf die Marginalität, dass es vom Agent mit Stratford upon Avon verwechselt wurde und sich der Star nun mit Provinzschauspielern herumschlagen muss.
Obwohl mir ja Amy Smart unheimlich gut gefällt (siehe Crank2) würde ich von Lov’n’Dance abraten. Zu durchsichtig, zu auf Tanzschule getrimmt, die Story ist wie vorgegeben, bietet keine Überraschungen und wird wie auf Schienen abgespult. Ist nur immer eine große Freude Amy zu sehen.
Gerade habe ich die Uhr auf Sydneyzeit umgestellt. 15 Uhr 31. Jetzt muss ich auch langsam mal eine Mütze Schlaf nehmen.
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Ich habe gerade im Flugzeug nach Dubai „Into the storm“, „The ugly truth“ und viel von „fifty dead man walking“ gesehen.
Von den Dreien, die natürlich nicht zu vergleichen sind, hat mir trotz seichtem Inhalt „The ugly truth“ mit Katherine Heigl am besten gefallen. An der Stelle musste ich abbrechen zu schreiben, da gerade Boarding in Dubai war. Leider hatte ich einen defekten Kopfhörer, was es noch schwerer machte, den ohnehin schwer zu verstehenden Winston Churchhill (wegen Extremnuscheling) zu verstehen. Der Film war erstaunlich sachlich und hat mit Kriegsszenen sehr gespart. Er war trotzdem überzeugend, obwohl das Thema an sich nun nicht so viel Überraschungspotenzial hat. War gut, dass ich den Film auf Engllsch gesehen habe, da man so das Echtheitsgefühl durch die Reden und die Szenen im Unterhaus nochmals steigern konnte.
„The ugly truth“ kam da als Abwechselung nach der schweren Kost gerade recht. Der Film war ganz lustig, aber ich hatte mir mehr erwartet, da D (Serien- und Filmkennerin) ihn über die Maßen gelobt hat. Für Nii wär das wahrscheinlich nichts, da es sich um eine doch eher typische amerikanische Liebesgeschichte handelt.
Im Kontrastprogramm ging es weiter mit „fifty dead man walking“, welcher vor dem Hintergrund des Konflikts in Nordirland spielt. Der Titel spielt auf die stillen Helden dieses Krieges an, die offiziell als tot gelten, aber aus Sicherheitsgründen unter anderem Namen woanders und getrennt von ihren Familien leben. Der Film zeigt, welche Schicksale dieser Krieg hervorgebracht hat.
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