Donnerstag, September 23, 2010

Kino: the american


Ich kann mir nicht helfen, aber der George ist nur noch in sehr guten Filmen zu sehen.
Bekannte von mir meinten, das alles wäre ja sehr vorhersehbar gewesen, ich bin aber trotzdem 2 mal richtig zusammengezuckt. Und das passiert bei mir sehr selten, bei diesem Genre. Und obwohl einigermaßen zu erwarten ist, was passiert, finde ich genau die Art und Weise, wie der Film umgesetzt worden ist, meisterlich. Wiederum andere Bekannte, die erst gar nicht in den Film rein gegangen sind, meinten, dass die Handlung in einen Satz passt und der Film nur langweilig sein könnte. Nun das stimmt auch teilweise, aber gerade wie die "wenige" Handlung in Spannung umgewandelt wurde, hat mich begeistert!
Fazit: Sehr intensiver Film mit einem charismatischen George Clooney gewürzt mit feinen italienischen Abruzzenbildern.

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Freitag, Januar 22, 2010

Film: Surrogates - Mein 2. ich

Normalerweise würde ich heute Abend wahrscheinlich in "Surrogates - Mein 2. ich" rein gehen, ich hab den Film aber schon vor 3 Wochen im Flieger im Original gesehen.
Ich war richtig fasziniert von dem Thema, denn wer hätte nicht gerne eine Replik, die er arbeiten schicken wollte? Anstatt selbst raus zu müssen, legt man sich lässig in den Fernsteuerungsstuhl und lenkt die Replik über die Fernsteuerungsbrille. So gibt es auf einmal keine Arbeitsunfälle mehr. Mord und Totschlag ist auch irgendwie sinnlos geworden. Schöne, heile Welt? Nun irgendwie kommt es doch dazu, dass der Wirt der Replik getötet werden kann und damit fangen die Probleme an. Ein Fall für FBI-Agent Greer, gespielt von Bruce Willis, der die Probleme auf die bekannte Bruce Willis Art löst quasi im Alleingang löst. Allerdings mit weniger Spannung und Action wie in den Vorgängerfilmen, so dass aus diesem Spektakel nur ein eher mässig besserer Film als Durchschnitt heraus gekommen ist. Also, ich war hinterher froh, dass ich ihn schon gesehen hab, ich muss ihn nur nicht mit aller Vehemenz weiterempfehlen wie "Friendship" oder "Hangover".


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Samstag, Januar 09, 2010

Tag 32: Dienstag, den 05.01.2010

Zusammengepackt, ausgecheckt und mich mittags in der Stadt mit S. zum Essen getroffen. Habe eigentlich nicht mehr viel gemacht, als nur im Food Court vom QVB Pizza gegessen, um hinterher noch einen schönes Stück Kuchen zu essen. Dann noch die restliche Zeit im Park vorm Bahnhof gelegen und gedöst.
Der Rückflug ging über Bangkok. Bis zur Zwischenlandung konnte ich eigentlich nicht schlafen, vorher musste ich auch noch den Julie/Julia-Film zu Ende sehen, den ich auf einem Qantas-Flug angefangen hatte zu schauen:



Dann gab es noch "Verrückt nach Steve" bevor ich mich zum Schlummern hingelegt hab.

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Montag, Dezember 07, 2009

Tag 2: 06.12.2009

Auf dem Weg nach Sydney lief der Rest von Fifty dead man walking, moon, „a bunch of amateurs“ und „Lov’n’Dancing“ mit der hinreißenden Amy Smart. Gerade haben wir nach ein paar Turbulenzen den Äquator überflogen. Ich höre den Musikchannel während in Deutschland gerade 5:30 Uhr ist. Was neu ist: man kann jetzt auch seine eigene Musik mitbringen (USB-Anschluss auch für Gadgets) und hat sowohl einen Stromanschluss für das Netbook im Sitz vor einem, als auch eine LAN-Connection.

„A bunch of amateurs“ handelt von einem abgehalfterten Schauspieler, meisterhaft gespielt von Burt Reynolds. Ausgerechnet ein Engagement in Stratford St. John soll der Karriere mit der Aufführung von „King Lear“ neuen Schub verleihen. Bis auf die Marginalität, dass es vom Agent mit Stratford upon Avon verwechselt wurde und sich der Star nun mit Provinzschauspielern herumschlagen muss.

Obwohl mir ja Amy Smart unheimlich gut gefällt (siehe Crank2) würde ich von Lov’n’Dance abraten. Zu durchsichtig, zu auf Tanzschule getrimmt, die Story ist wie vorgegeben, bietet keine Überraschungen und wird wie auf Schienen abgespult. Ist nur immer eine große Freude Amy zu sehen.

Gerade habe ich die Uhr auf Sydneyzeit umgestellt. 15 Uhr 31. Jetzt muss ich auch langsam mal eine Mütze Schlaf nehmen.

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Donnerstag, Dezember 03, 2009

Film: Zweiohrküken




Hab mir den Film schon gestern in der Vorpremiere angesehen. Das Kino war mal wieder bis auf den letzten Platz ausverkauft. Und es hat sich gelohnt! Die süße Nora hat wieder herzallerliebst die Anna gespielt und Til Schweiger war als Ludo Decker wirklich ausgesprochen gut. In der Schlussszene hat er mir am Besten gefallen. Beide sehr überzeugend!

Auch der Soundtrack ist ziemlich gut. Allerdings ist mir 2 mal aufgefallen, dass die Musik in der Szene so laut war, dass man dem Dialog gar nicht mehr richtig folgen konnte, u. a. in der Szene, als Ludo und sein beziehungsanbahnungsbehinderter Freund im Auto unterwegs sind und sich über Ludos Beziehungsprobleme unterhalten, ein anderes Mal davor direkt als Anna und Ludo sich streiten, auf YouTube hat dankeswerterweise gleich einer den Soundtrack als Playlist zusammengestellt:



Ich kann den Film jedenfalls voll empfehlen, trotz der Schnitzer mit der Musik.
Mehrmals tierisch gelacht und auf die Schenkel geklopft! Klasse Unterhaltung!

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Sonntag, November 29, 2009

Film: Gesetz der Rache



Jahaa, richtig guter Film nach meinem Geschmack! Das fanden wohl auch alle anderen im bis auf den letzten Platz besetzten Kino. Und dabei bin ich extra in die Spätvorstellung, da zu dieser Zeit normalerweise immer so angenehm leer ist.
Beleuchtet werden wieder einmal die Tücken des amerikanischen Justizsystems, einmal mehr geht es um die Dialektik von Recht und Gerechtigkeit. Daher könnte das Werk auch gut und gerne eine Verfilmung eines John Grisham Romans sein. Nur mit einem Quäntchen mehr Gewalt drin. Als alteingesessener Schocker-Gucker und Thriller-Liebhaber hat der Film aber trotzdem so manch "gewaltigen" Überraschungseffekt eingebaut. Wie der Titel schon sagt, es geht um Rache und die wird auch blutrünstig ausgekostet. Man entwickelt sogar soviel Sympathie mit dem Rachsüchtigen, dass man sich das Ende vielleicht Punkt Punkt Punkt.
Nun denn, selbst ansehen, Krimi- und Justizthrillerfan! Lohnt sich.

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Samstag, November 28, 2009

DVD: Redemption und 24 season 7

Meine Fresse, was hab ich mich wieder aufgeregt! Seit letztem Wochenende war ich ständig 24 am ankucken. Noch bevor ich mit der 7. Staffel anfing, habe ich mir den kleinen Zwischenfilm "Redemption" angesehen, der von vielen Anhängern der Staffel als nicht so prickelnd empfunden wird. Ist auch irgendwie nachzuvollziehen, denn wenn man auf Crack ist, kommt einem "H" wie kalter Kaffee vor.
Ich fand den ersten Jack Bauer Film trotzdem gut, weil die packende Story einen mal weggeführt hat aus den Großstädten Los Angeles und Washington in das von einem Bürgerkrieg gebeutelte, fiktive Land Sangala. Es werden erste Themen wie Kindersoldaten aufgegriffen und es geht weniger hektisch zu wie in dem Action-Staccato der Serie. Man lernt in dem Film eine ganz andere Seite von Jack Bauer kennen, dazu ist in der Serie nicht viel Platz.
Die führt die Story da weiter, wo Redemption aufhört (was den Film auch so wichtig macht) und wartet auf mit allerhand neuen Darstellern und auch mit den altbekannten Stars, die sich aber in einem völlig neuen Bild präsentieren. Kritisiert wird oft, dass die Spannung zum Schluss hin stark abfällt. Dazu muss ich sagen, dass mir das auch ganz recht so war, denn ich musste zum Ausgleich noch vor dem Einschlafen Tom & Jerry schauen, deren DVD-Box ich mir passenderweise auch letztes Wochenende zugelegt habe.
Nochmal zurück zu Jack Bauer und der Serie. Ich bin süchtig und werde es auch bleiben. Ich warte schon gespannt auf die nächste Staffel. Bis dahin schau ich mir die special features noch an und werde mir das ganze nochmal auf deutsch zu Gemüte führen. Jack tendiert ab und zu mal so ein bisschen zu sehr zu nuscheln und dabei noch schnell zu reden, was das ganze schwerer macht im Original zu verstehen, aber es ging sehr gut.

Daher unbedingt zuerst ansehen:



Danach schauen:



Und vorm Einschlafen immer:

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Sonntag, November 08, 2009

Film: The informant

Ich bin eigentlich mit einer völlig falschen Erwartung in den Film "Der Informant" reingegangen, dachte ich doch, es wäre so eine Art "Das Leben der Anderen" light und auf amerikanisch. Noch eine anderes Vorurteil von mir gegenüber den Amerikanern sollte sich als falsch erweisen, bisher dachte ich nämlich, dass sie entweder nur Helden-, Loser-, Highschool, Screwball oder Horrorgeschichten wirklich gut können und dass Selbstironie nicht zu ihren Stärken gehört. Das ist bei diesem Film nun komplett anders und doch kommt er in einem unglaublich leichten und witzigen Gewand daher. Der Witz rührt u. a. daher, dass dem Zuschauer öfters die Konfrontation der scheinbar realen Handlung aus der Sicht von Mark E. Whitacre und seiner Gedankenwelt aufgezeigt wird, solange bis sich das Blatt ins Tragische wendet. Ich finde, Steve Soderbergh ist mit dem Film ein unglaublich guter Balanceakt gelungen, mit dem er den Justiz- und FBI-mechanismus aufs Korn nimmt.



Ich hab mich jedenfalls schon beim Intro-Satz weggeschmissen:

...

Ätsch!

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Samstag, Oktober 31, 2009

Film: 500 days of summer

Gestern Abend bin ich gefragt worden, in welche Filme ich gegangen bin und da hab ich 500 days of summer glatt vergessen, aufzuzählen! Aber was man nicht geblogged hat, entfällt einem leicht. Das hole ich hiermit nach. Wenn die Außerirdischen in einer Million Jahren mal das versteinerte Internet ausgraben, sollen Sie doch ein Zeugnis dieses schön abgedrehten Films haben, wenigstens in Form einer aussagekräftigen Kritik. Als wenn ich die geben könnte, war ich doch die meiste Zeit mal wieder nur von Zooey hingerissen. Hab ich schon erwähnt, dass ich sie hinreissend finde?
Bin gerade über ihre Webseite auf ihre Musik (in der Band She & Him) aufmerksam geworden:



So, dem Trailer sieht man doch schon an, dass es ein guter Film ist,oder?



Auf keinen Fall ist es eine stupide Liebeskomödie, dafür ist es am Ende viel zu tragisch. Romantisch ist es schon gar nicht, weil - das wird Euch dann das Ende verraten. Ich konnte mich jedenfalls unheimlich gut in Tom hineinversetzen und hab mit ihm mit gelitten.
Schaut's Euch einfach an, diese Liebesgeschichte ist es wert und hat genügend Tiefe, dass sie sich von anderen 08/15 Liebesschnulzen bedeutend abheben kann.

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Samstag, Oktober 24, 2009

Film: Männerherzen



Der Film kam gerade richtig. Absolut passend für den Freitag Abend. Im Kino waren viele Frauen, die mit ihren besten Freundinnen mal so richtig über die Männer ablachen wollten, aber auch viele Paare. Hab selten das Kino so voll gesehen.
Das tolle an der Komödie ist, das sie nicht nur lustig und unterhaltsam ist, sondern durchaus auch ernst genommen werden kann, wenn man sich vorstellt, dass die Szenen gar nicht so weit hergeholt sind. Dargestellt werden verschiedene klar definierte Männertypen in Beziehungen, deren Schicksale miteinander kunstvoll verwoben sind. Til Schweiger in seiner Parade-Rolle als Macho hat mir irgendwie von den Männern noch am Besten gefallen. Aber im Grunde sticht da niemand heraus, alle haben zum guten Gelingen von dem Film beigetragen.
Volle Punktzahl für den Film, muss man gesehen haben!

Der beste Song zum Film darf auch nicht fehlen, das Lied von Bruce zum Klimawandel bringe ich nun nicht an dieser Stelle, das ist eher eine Qual für die musikalische Seele:


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Samstag, September 26, 2009

Film: Oben 3D



Also, das Ding ist der Knaller! Darüber kann ich nur in Superlativen sprechen. Bester Animationsfilm, den ich überhaupt gesehen hab und darüber hinaus auch das erste richtige Erlebnis im 3D Kino, was mich total vom Hocker gehauen hat. Ich meine klar, jeder hat schon mal diese komischen kleinen Pappbrillen mit roter und grünem Brillenscheibchen auf der Nase gehabt, um festzustellen, dass sich das ganze nicht durchsetzen wird. Aber der Film ist anders. Der absolute Hammer! Schon die Werbung für die anderen Animationsfilme ist auf 3D. Ist unbeschreiblich, muss man gesehen haben. Das schärfste, was ich bisher gesehen habe und ein tolles Kinoerlebnis. Ich kann nur die Leute bedauern, die den Film nicht auf 3d ansehen, da geht einiges verloren. Ich hab so Geschmack dran gefunden, dass ich mir im Nachhinein noch IceAge 3 in 3D ansehen werde.
Als kleiner Vorgeschmack läuft im Kino auch noch partly cloudy von pixar in 3d und obwohl ich ihn schon von youtube kannte, war das auch nochmal ein neues kleines Vergnügen! Also nochmal, wer nicht in dem Film war, dem kann ich auch nicht helfen, denn es ist ein Meilenstein in der Kinogeschichte!

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Film: Die Frau des Zeitreisenden



Trotz des unrealistischen Plots fand ich den Film ganz gelungen.
Rachel McAdams ist einfach süß. Zu der würde ich auch durch die Zeit reisen wollen.
Aber davon mal abgesehen, hauptsächlich gehts in dem Film um unerschütterliche Liebe und ein wenig dramatisch ist es auch noch dazu, sonst wär es ja kein Liebesdrama. Insgesamt eignet sich der Film also nur bedingt, als nette Samstagabendunterhaltung. Ich würde den Film eher so in die Frauenkategorie einordnen, für Männer also nur bedingt geeignet, um beim nächsten Action-Film sagen zu können, -ach, ich war doch damals mit in der Liebesschnulze, ...
Aber ich habs auch nicht bereut, ihn gesehen zu haben!

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Sonntag, September 13, 2009

Film: Wickie



Ich war damals ein großer Wickie-Fan und hab bestimmt fast alle Folgen gesehen. Ich fand daher den Film unglaublich gelungen, weil ich mich noch genau an die einzelnen Figuren erinnern konnte. Und die sehen tatsächlich ganz genau so aus, wie im Comic! Ich habe mich dann auch tatsächlich um 30 Jahre zurückversetzt gefühlt, als ich den Film gesehen hab. Und wenn man mal ehrlich ist, der Film ist witziger als die Serie und die Comics! Ich hab oft gelacht, aber fairerweise muss man auch sagen, dass er nicht so witzig ist, wie der Schuh des Manitu oder Traumschiff Surprise. Wenn man also mit der Serie nichts anfangen kann, sollte man vielleicht besser nicht reingehen. Ich hab mich allerdings köstlich amüsiert!

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Samstag, September 12, 2009

Film: Fighting

Und da heute Abend niemand am Start war, um auf das Hechtsheimer Weinfest zu gehen und auch sonst alle so ziemlich abgeschlafft zu Hause rumhängen wollten, bin ich dann halt doch wieder im Kino gelandet. Nach dem SF-Gesplattere dann doch mal lieber mal solide Action. Hab ich schon lang nicht mehr gesehen. Die Story ist schnell erzählt, wie immer bei Filmen dieses Genres:
Der Junge Shawn MacArthur hat nicht viel Kohle und lebt quasi auf der Straße. Er wird bei einer Rauferei entdeckt und kämpft sich in illegalen Kämpfen nach oben. Das ist eben so eine Story, die einen nicht sehr überrascht. Hat mich ein wenig an Rambo erinnert. Nur dieses Mal hat der junge Kämpfer eben sogar einen College-Abschluss. Wer hätte das gedacht. Hab kräftig mitgefiebert, die Fäuste geballt und mitunter kleine angedeutete Haken in die Luft geboxt, so bin ich mitgegangen.
Langt das für einen guten Film. Hmm. Jet Li ist eindeutig besser, aber wenn man mal wieder schöne Streetfights sehen möchte, ohne die ganze alte Liga der erfolgreichen Hollywood-Kämpfer sehen zu wollen, dann ist man mit diesem Film ganz gut bedient.



Ganz nette Musik ist auch dabei, habe den Song auch von dem Wii-Spiel Need4Speed Undercover wiedererkannt:

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Film: District 9



Also, der Trailer hat mich animiert, unbedingt in diesen Film zu gehen. Meine 2. Leideschaft nach Action- sind SF-Filme. Und dieser hier hat keine stupide Alien-Splatter Geschichte zu bieten, sondern liefert ziemlich realistisch in Szene gesetzte Antworten auf die nicht gestellte Frage der Integration oder Behandlung von Aliens, die der menschlichen Rasse so absolut nicht ähnlich sind. Das ist der erste sozialkritische Alienfilm, den ich gesehen habe. Und noch dazu einer mit den überzeugendsten Aliens überhaupt. Die Gewohnheiten der Aliens sind auch alles andere als Mitleid erregend: Sie wühlen im Müll und suchen dort nach Nahrung; sie bevorzugen jedoch Katzenfutter, welches ihnen von der Nigerianischen Mafia für Alientechnologie zu horrenden Umtauschkursen geliefert wird. Z. B. eine superhochentwickelte Kampfmaschine à la Transformers für 100 Dosen Katzenfutter! Manchmal würde man gerne ein wenig schmunzeln, aber dazu hat man keine Zeit, denn dauernd passiert irgend etwas Abstossendes. Sozialkritisch ist der Film auch deshalb, weil er die mögliche und sehr realistische Behandlung von ausländischen Lebensformen anprangert. Also insgesamt ziemlich abgedreht.
Ein Tipp noch: bitte nicht mit der neuen Freundin im Verliebtheitsstadium in den Film gehen, ich hab die Diskussionen im Kuschelsitz neben mir ja so satt!

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Samstag, September 05, 2009

Film: Taking Woodstock

Gestern Abend zur Entspannung: "taking woodstock" angesehen. Der Typ in der Reihe hinter mir, fand den Film wohl so entspannend und relaxt, dass er glatt mal eingeschlafen ist und die Stille öfters mal mit einem sonoren Schnarchton hinterlegt hat.
Aber das hat der Film nicht verdient. Komödie ist zwar ein bisschen viel gesagt, da man höchstens 2 drei mal schmunzeln muss, das Beste ist aber, dass man in das Feeling der Zeit zurückversetzt wird. Mir ist auf einmal klar geworden, das ich viel zu uncool bin.
"High"-light ist der LSD-Trip von Elliot Tiber, dem Mitorganisator des Festivals in einem VW-Bus. Jetzt weiss ich, was man sieht, wenn man LSD eingeworfen hat. Muss ich das Zeug nicht mehr selbst nehmen. ;-)
Richtig schön entspannter Film über die Zeit, nicht so lachmuskelstrapazierend wie Hangover, aber schöne Kinounterhaltung für Althippies und Anhänger von love, peace and harmony.
Ein bisschen schade fand ich noch, das überraschend wenig von der Musik gezeigt wurde, die Bühne hat man gesehen, aber die Performance der Künstler überhaupt nicht. Es ging aber auch im die Geschichte von Woodstock aus Elliots Perspektive, der stand nun mal nicht vor der Bühne, sondern war in einem alten VW, hatte seinen ersten LSD-Drogentrip und beobachtete das Konzert nur vom Hügel aus.



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Film: Inglorious Bastards

Ich hab den Film schon letzte Woche gesehen, aber es war so viel zu arbeiten, dass ich erst jetzt dazu komme, darüber zu schreiben.
Der Film ist ein echter Tarantino, allerdings sollte man nur reingehen, wenn man entweder Französisch mag, oder Untertitel nicht allzu schlimm findet. Besser ist natürlich gleich den Film im Original ohne die ganzen Untertitel anzusehen. Nun ich hatte einen ziemlich großen Kopf vor mir in der Reihe, ich hätte sowieso immer nur den Satzanfang und das Ende lesen können. Aber das wäre mir ziemlich auf die Nerven gegangen, da man sonst alle Bilder verpasst.
Unangenehm war, dass neben mir ne Bockwurst saß, die für sich und die Freundin das ganze Sortiment aus dem Kinokiosk auf einem Tablett platziert hatte und dieses in den Dosenhalter eingeklingt hatte, der drohte unter der Last zusammenzubrechen. Nein, das war nicht unangenehm, sondern dass die Bockwurst dann angefangen hat, den Film zu kommentieren, was ich ja so gern mag. Der Abschuss war dann, dass er blöde Sprüche vor der Kopfzertrümmerszene des einen Nazis losliess, die auf eine Parteinahme für diese Leute schliessen liess. Ich war kurz davor, aufzustehen und rauszugehen. Ich muss mir wohl doch ein Fernseher kaufen und mir die Filme zu Haus ansehen. Es hilft nix. Ein Kommentar war dann auch noch: "Was ist denn das für ein komischer Film!" Unglaublich. Dabei hab ich im Netz bisher nur Gutes gelesen. Alle sind begeistert. Ich bin es auch. Der Film befreit, weil er wunderschön brutal mit den Nazis abrechnet. Es sind zwar nicht so viele schöne Kampfszenen enthalten wie sonst, aber es lohnt sich, diesen etwas speziellen Film anzusehen. Tarantino Fans kommen auf ihre Kosten, auch wenn die Musik dieses Mal nicht so toll ist.



Fast noch ein Teaser von der Musik vergessen:

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Montag, August 17, 2009

Film: The hurt locker - Tödliches Kommando



Der vielfach preisgekrönte Film zeichnet sich durch seine dokumentarfilmähnliche Handlung aus. Auf diese Art und Weise erlebt der Zuschauer hautnah und quasi live mit, wie der Alltag einer Bombenräumkompanie im Irak aussieht. Tag für Tag müssen Bomben entschärft werden, daraus entsteht mit jeder Bombe jedesmal eine neue Spannungsspitze und man hat einen Eindruck davon, wieviel Streß die amerikanischen Soldaten im Irak aushalten müssen. Einblick in ihr Privat- und Gefühlsleben erhält man natürlich auch. Dieser Mix ist schonungslos ehrlich und erschreckend. Dem Film ist es auch hoch anzurechnen, dass er ohne Beschönigung der Armee und dem sonst vaterländischen Pathos und Hochgelebe der amerikanischen Nation auskommt.
Sollte jemand also einen George Clooney Thriller alias "Syriana" oder Depri-Anti-Action à la "Jarhead" besser finden, der ist in dem Film sicher fehl am Platz.
Für an der Thematik Interessierte sicher eine Bereicherung!

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Samstag, Juni 27, 2009

Film: Transformers - die Rache

Ich geb mir alles, Transformers 1 und 2! Nachdem ich zwischen Mainz und Frankfurt in allen Videotheken Mitglied geworden bin, die auf dem Weg zur Arbeit lagen, nur mit dem einen Ziel im Kopf: Ausleihe von T1, um die Chronologie einzuhalten und nichts Wichtiges zu verpassen, da mir durch die Kinowerbung schon seit längerem suggeriert wurde: Geh in T2 - die Rache, geh da rein...

Schließlich bin ich doch noch einer Leih-DVD habhaft geworden, um mir Megan Fox ansehen zu können. Was für eine Ikone! Mir schwant, da wird bald ein weiblicher Action-Star abgelöst, etwa aus der Lara Croft-Reihe? Die Gala mutmasst das auch schon länger. Ich geh hier sogar noch weiter: es dauert nicht mehr lang und Brad Pitt ist mit Megan Fox zusammen. Obwohl, dann hat Megan wohl recht, wenn Sie behauptet, dass sie von Angelina bei lebendigem Leib aufgefressen wird.

Zurück zum Film: Ich kann das gar nicht so toll beschreiben, wie der Mensch (Bert) aus der FAZ in "Ich bin 2 Öltanks: Transformers - die Rache".
Ich bin jedenfalls sowohl bei T1, als auch bei "T.-die Rache" positiv überrascht worden. Ich war vor allen Dingen an den Videosequenzen interessiert, in denen der eine einrädrige Decepticon über eine Brücke rollt. Hmm, kritische Zuschauer würden hier wohl wieder einen Spoiler vermuten, da das überrollen der Brücke keinerlei Schäden hinterlässt oder diese gar unter der Last des mehrere hundert Meter hohen Metallbergs zusammenbricht, aber nein, so ist das nicht. Wer weiss, aus welchem harten aber dennoch leichten Material so ein Autobot oder Decepticon geschnitzt ist, dass er das zulässige Gesamtgewicht samt Zuladung einer Brücke für den Automobilverkehr überschreitet? Mir kam der Gedanke auch gar nicht in den Sinn, ich hab mich weiter gut unterhalten lassen, von der einfachen und stressfreien Story, die mir gerade deshalb so lieb war, da man von vorneherein wusste, das schlussendlich das Gute mal wieder über das Böse siegen würde. Und dann noch die Lacher. Stellenweise war der Film (mit Überlänge) richtig lustig.
Aber bevor nun jemand in den Film rennt, weil ich das gut finde, oder weil er die genial-dialektische Kritik in der FAZ gelesen hat, haltet ein, meine lieben Leser und Leserinnen.
Der Film ist nur was für hartgesottene Action und Science-Fiction-Liebhaber, Freunde der leichten Muse, sinnentlerter Handlung und Titten. Stichwort: Im ersten Film gab's nur ein Kuss mit Megan zu sehen, ich glaub insgesamt 3 im zweiten, das dürfte dann heissen, dass es im 3. Film so richtig heiss wird, wenn das eine geometrische Reihe wird...
4 von 5 Sternen!

Hier noch der Trailer:

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Freitag, Juni 05, 2009

Film: Terminator 4: Die Erlösung



Hey, klasse. Wenn so die Zukunft aussieht, dann gibt es bald richtig gute Bikes, die irgendwie ganz komisch über den Asphalt schlittern können. Aber mal im Ernst. Jaa, er hat seine unlogischen Momente! Ich hab mich z. B. auch gefragt, wieso die Maschinen, nicht gleich den Vater von John Conner umgebracht haben, damit er nicht mehr in die Vergangenheit zurück kann. Aber auch dafür lässt sich eine Antwort finden: dann hätten Sie ihn nicht mehr als Köder für John Connor benutzen können, denn der stellt sicher in der Zukunft das größte Problem für die Maschinen dar! Und wenn er in seiner Zelle getötet worden wäre, hätte Marcus Wright auch nicht das Signal an John Connor senden können und somit seiner Aufgabe als perfekter Hybriden-Informant zwischen Mensch und T800 (sehr performant) gerecht werden können.
Nächste Ungereimtheit aus der Kritik: Wieso essen die Menschen nichts? Eine Essensszene ist drin, der Rest ist rausgeschnitten worden, weil es sich um einen Actionfilm handelt. In Kriegsfilmen wird auch nicht dauern geschlemmt.
Eine andere kritisierte Ungereimtheit: Wieso macht ihnen eine nukleare Explosion nichts aus? Ich glaube die kritisierte Stelle ist gleich die am Anfang, nachdem John Connor mit seinem Hubschrauber abstürzt. Stimmt, hat mich auch gewundert. Ich wollte immer zu John Conner sagen: duck dich, gleich kommt der Lichtblitz, gleich wirst Du vom Feuersturm hinweggefegt! Nun, da das alles nicht passiert ist, nehm ich mal an, dass es sich um eine andere nicht-nukleare Waffe mit einem atompilzförmigen Explosionstrichter gehandelt haben muss, Modell ist eben noch nicht erfunden! Basta. Fantasie muss man haben, es ist ja eben auch Science Fiction!
Schliesslich ist der Film ja auch nicht für sinnsuchende Filmkritiker gemacht, sondern für Science Fiction Freaks, sinnentleerte Matrix-Gucker, Equilibrium-Liebhaber, usw...
Ich kann nur sagen, okay, man muss über die scheinbaren "Fehler" noch einmal nachdenken, damit sie sich einem erschliessen, man sollte nicht den Fehler begehen und sich gleich nach dem Film hinsetzen und eine Filmkritik schreiben, dann ist der Film schon gut. Aber wie immer, gibt es auch einige, die den Film doof finden. Kann ich nicht ändern. Ich find ihn gut. Ist mir 4 Sterne wert.

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