Samstag, März 01, 2008

Cocktail der Woche: Kir Mayence à la Mario

Da ich noch so viele Eiswürfel und Alkohol von Sylvester übrig hab, genehmige ich mir abends ab und zu nochmal einen selbst kreierten Cocktail. Um endlich die kleine Sektflasche zu killen, die ich beim Kicker-Turnier gewonnen hab, hab ich mir einen Cocktail auf Sekt-Basis geschaffen. Und so geht's:
Den Eiscrusher von J. benutzen, um die mittlerweile zusammengebackenen Würfel aus der Fertigeiswürfeltüte zu kleinem gecrushten Eis zu zermahlen. Das ganze auf der Spüle ausführen, damit auch der Nachbar untendrunter so richtig genervt ist und merkt, dass es mir gut geht. Das gecrushte Eis in ein Whiskey-Glas geben und mit Sekt auffüllen, der nicht über das gecrushte Eis hinausragen darf. Dann langsam roten Weinbergspfirsichlikör (aus Rheingauer Riesling Brand) darüber giessen und schon hat man einen schönen Effekt:
Unten am Boden ist der Drink durchsichtig, oben bleibt er schön pfirsich-farben. Schmeckt gigantisch. Wenn jemand gerade keinen Pfirsich-Likör zur Hand hat, kann er auch andere Liköre verwenden. Bis auf z. B. Latte Macchiato-Likör. Das schmeckt nicht in der Kombination. Kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Aber verbrauchen muss ich ihn schon noch.
Also schalten Sie wieder ein, wenn es heisst, wie wird man seine Unmengen an Alkohol los, die in der Bar einfach so vor sich hinvegetieren.

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Donnerstag, Januar 03, 2008

Neujahr: Schick und schön!

In das Jahr 2008 bin ich dieses Mal als Cocktailmixer reingerutscht. Auf P.'s Party (Motto: Schick und schön!) gab es allerlei selbst gemixtes zu Trinken neben den ganzen anderen mitgebrachten und selbstgemachten Köstlichkeiten zum Essen. Und da Herr 2D noch heldenhaft in der letzten Minute die letzten Minzblätter von ganz Wiesbaden erstehen konnte, stand den Mojitos und Caipis nichts mehr im Wege.
Eine rege Diskussion entwickelte sich beim Mixen darüber, ob brauner oder weisser Zucker zu verwenden sei. Hier die Erklärung, entnommen von der Seite des Caipi-Rezeptes:

"Als weitere Zutat werden in Würfel geschnittene Limetten zur Hand genommen. In Brasilien oft auch Zitronen. Etwas Zucker erfrischt den herben Geschmack der Limetten und des Schnapses. In Deutschland wird in der Regel dafür brauner Zucker verwendet. Die Brasilianer verwenden weißen raffinierten Zucker aus Zuckerrohr. Der braune Zucker der Europäer wird aus Zuckerrüben gewonnen, ist allerdings chemisch und geschmacklich identisch dem der Brasilianer. Die Verwendung der unterschiedlichen Zuckerarten ist wahrscheinlich auf einen Übersetzungsfehler des Rezeptes zurückzuführen."

Gegen Mitternacht waren wir dann an der Kapelle auf dem Neroberg und konnten dann schön das Feuerwerk über Wiesbaden beobachten. Die viele frische Luft hatte dann jedoch zur Folge, dass ich wieder ganz nüchtern geworden bin. Trotz der vielen Cocktails war ich allerdings nicht annähernd so betrunken wie von dem ganzen französischen Sekt (Brut Dargent Chardonnay- ziemlich gut!) auf der Putzparty.



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